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Wie Impfgegner+Maskenhasser FFP2-Träger mobben

 
androgyne gesellschaften faszinieren mich seit jeher. das wort ladyboy ist in thailand en vogue, im angloamerikanischen raum sind das wohl die dragqueens. in dieser stori lehne ich mich an einen artikel von Peter Hörz aus der heutigen Wiener Zeitung an. es ist dies also weniger ein plagiat, sondern schlichtwegs der hinweis, die zeitung zu kaufen! es gibt sie heute an den ständen (jenen, zum studentenpreis).
der buch tipp gleich vorab: will roscoe: changing ones. third and fourth genders in native north america. NY, st martins press.
die tatsache, dass menschen sich eher dem anderen geschlecht zugehörig fühlen, wurde bei den indianischen kulturen nordamerikas als eine besondere art der beseeltheit gewertet, eine schnittstelle zum übersinnlichen.
frauen die sich für den krieg interessierten, waren dann besonders talentierte kriegerinnen. männer profilierten sich als textilhandwerker. berdlogo
man sagte den TWO SPIRIT PEOPLE ein besonders aktives liebesleben nach, das dem herkömmlichen weltbild nach als homosexuell gewertet werden könnte, es jedoch nicht ist.
querverbindung zu farinelli im comment
Susi meinte am 17. Mai, 08:45:
denn auch wer farinelli gesehen hat
erfuhr ja von seinem liebesleben. und die faszination an farinelli bestand in seiner latenten weiblichkeit, seinem dadurch vermuteten einfühlungsvermögen, letztendlich natürlich in seiner faktischen ausdauer.
warum wirken burschen gut, die sich für die disko schminken, allem voran mit kajal? es verleiht ihnen den zauber der androgynität, eine art zerbrechlichkeit. es nimmt ihnen also die latente grobschlächtigkeit, die den männern mancherorts unterstellt wird.
ganz offensichtlich ist das thema so umfassend, dass ich abschweife. kaum gelingts mir beim artikel zu bleiben, den ich euch wirklich zu lesen rate.
die frauen und männer, die in eine crow- oder lakota gesellschaft geboren wurden, waren also nicht festgenagelt auf eine geschlechtliche identität. ihre rollen wurden relativiert - sie konnten sie nach eigenem ermessen wählen. respektive nehm ich mal an, sie WURDEN von ihren rollen gewählt. denn eine gender vermutung setzt man sich nicht so ohne weiters auf, die kommt über einen. sie ist meistens eine unbequeme sache.
ZITAT aus der WZ/Hörz:
hineinwachsen in eine geschlechterrolle wurde in der indianischen kultur nicht nur nicht stigmatisiert, sondern als selbstverständlichkeit akzeptiert.
die berdaches lebten aufgrund ihrer individuellen neigung in die rolle hinein. sie waren nicht hermaphroditen im physischen sinn.
durch die normierung mit dem einzug der weissen kultur wurde auch die kultur der berdaches/2spirit-people erstickt. 
woelfin meinte am 17. Mai, 13:47:
auch hier bleibt das würfeln
das gugln selbstverständlich nicht aus
ich wählte dazu die begriffe
berdache native americans
da das ganze gugl
guglMe
tripod und
http://www.msu.edu/~lees/Kristina/Berdache.htm 
Susi meinte am 17. Mai, 16:46:
ich entschließe mich zu weiterer alleinunterhaltung hier
jetzt suder i nimmer drüber
i konstatier nur
viel aufschluss gibt DIESER Lx
sacred
BAAITS - eine liste
http://www.trikone.org
http://www.angelfire.com/ca2/queermuslims
http://gender.org/remember/people/marshajohnson.html 
Susi meinte am 17. Mai, 16:49:
Marsha Johnson
eine berührende Geschichte
Marsha “P.” Johnson fought back against the police during the Stonewall Rebellion. The “P” stood for “Pay it no mind!” Marsha was photographed by Warhol and was part of the Hot Peaches Review.

She was a source of strength and pride to me and many, many others in the drag, transgender, and lesbian and gay communities.

Marsha was found floating in the Hudson River near the piers in New York City shortly after the 1992 Pride March. The police “investigation” reportedly consisted of two phone calls, and they ruled her death a suicide. A people’s postering campaign dug up reports that Marsha had been harassed near the piers earlier that evening. 
 
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