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Nichtraucher zeigen aktive Zivilcourage im Alltag

 
man findet nicht allzuviel raus, wenn man mit ihm GUGLT: http://www.wispor.de/wpx-smo.htm
http://www.philosophieren.de/archiv/plliebe.html
vielleicht entdeckt ihr noch eingehenderes
bornemann hatte eine glückliche ehe bis er 80 war, er starb im EBO-Haus, mit einem Billa-Sackl überm Kopf.
Kaum einer kennt ihn heut noch
er lag sich in den haaren, mit - ich glaub: marga swoboda.
er hatte viele polarisierende theorien, u.a.:
er verteidigte sexuellen missbrauch an kindern mit dem argument, dass das nicht SO tragisch sei, wie man immer sagt (ich hab den genauen wortlaut nicht, tschuidigts)
er meinte, homosexualität beruhe in vielen fällen auf der angst vor dem anderen geschlecht.

als er gestorben war, fand man die akribisch geordneten manuskripte für ein neues buch. es wurde nie verlegt, wenngleich sein sohn weitgehend sein vermächtnis übernommen hat. vielleicht hat wer info drüber. ich hätte dieses - sein letztes buch - gerne kennengelernt.
gut erinnere ich mich noch an die zeit, als er sich talk-radio aussetzte, er tat dies alternierend mit gerti senger und rotraut perner.
in der folge möchte ich diese 2 punkte zur eventuellen diskussion stellen, wie auch im thread noch mehr material über ihn liefern.
Susi meinte am 14. Mrz, 10:51:
guten morgen ätherseliger bornemann
ich wusste es ja, dass nur ich mich für dich interessiere und sonst niemand
ätherseliger bornemann
ich habe mit verlaub die comments jetzt radikal auf 3 eingeschränkt, weil das log eh nicht mehr genutzt wird.
ich weiss nicht, wann ich ihnen, ätherseliger bornemann, wieder input liefern kann hier. auf jeden fall freut es mich, dass sie posthum eine weile hier on top of frontpage sein dürfen.
es gibt ansonsten nichts zu sagen,
neben mir ruht eine abhandlung über gats und frauen. wäre auch nicht angekommen
des weiteren erübrigt sich mein internet-recherche kurs weil er sich aller voraussicht nach mit dem dreamweaver kurs überschneidet.
es ist ein seltsames gefühl, bornemann:
ich schreib auf nem log zu ner thematik zu der ich mich distant fühle, u.a. aufgrund der umstände die auf dieses log in den letzten 2 tagen wieder zugekommen sind. und es ist weiters ein seltsames gefühl, jetzt wieder offen zu schreiben, create-storis-for-all, sowie comments offen. und letztlich doch froh zu sein, dass es keiner nutzt.
ich denke mal, ich will hier wirklich nur meine ruhe.
der neue trend im weblogging: frauenlogs.
PAH ! 
Doloris antwortete am 14. Mrz, 12:50:
Hallo?!
Was ist denn hier los?
Weil bis 11.00 Uhr morgens keine Diskussionen laufen, werden die comments eingeschränkt?
Geht es noch?
Und was soll ich davon halten:

"ich schreib auf nem log zu ner thematik zu der ich mich distant fühle, u.a. aufgrund der umstände die auf dieses log in den letzten 2 tagen wieder zugekommen sind. und es ist weiters ein seltsames gefühl, jetzt wieder offen zu schreiben, create-storis-for-all, sowie comments offen. und letztlich doch froh zu sein, dass es keiner nutzt.
ich denke mal, ich will hier wirklich nur meine ruhe. "


Mensch Susi.  
Susi antwortete am 14. Mrz, 13:43:
danke dolo
du kennst mich und du weisst, ich bin recht leicht zu demoralisieren
was jedoch letztendlich zählt ist der content
es war zwar lustig, aber doch eine höllenfahrt gestern.
ich hatte teils sogar lust, alles zu löschen, kann das jedoch vor den beitragenden nicht verantworten
es geht schon wieder.
es hilft mir zuspruch wie der deine und der von tilak, um weiterzumachen, danke!
recently modified wird zum stimmungsbarometer
3 sehr schlecht
5 mittel gut
7 florierend, 500 fjuus und sehr gut
ich schraub das dingerl mal rauf auf 5 comments
is das ok?
danke dolo und bis bald 
Doloris antwortete am 14. Mrz, 14:12:
Einen Freund erkennt man daran,
daß er auch Kritik übt.
Ich halte es für falsch, diese Seite nach ihren "fjuus" umzugestalten, sprich die comments daraufhin einzustellen. Davon mal abgesehen, daß du damit deinen "Gegnern" nur noch mehr Material lieferst, ist es meines Erachtens nach egal, welche fjuus diese Seite wann hat.
Schieß dich bitte nicht darauf ein.
Und denke bitte nicht sofort, daß es keinen interessiert, wenn mal wenig Beiträge/Kommentare etc. kommen.
Wir alle haben auch noch ein Leben da draussen und wir alle können nicht zu allen Themen mitreden - oder wollen es.
Ein bißchen mehr Distanz zu diesem Log (auch wenn es dir schwerfällt, weil es dein "Geisteskind" ist), würde dir sehr gut tun.
Lass es laufen, lass die comments auf 7, schau nicht ständig nach den fjuus und warte ab. Es entwickelt sich hier und ich denke, bislang gibt es ob dem Zuspruch keinen Grund zu meckern oder irgendwas zu ändern.
Vergiß den Anspruch nicht, den du hiermit hattest...

Das ist mein freundschaftlicher Rat & ich weiß, daß du es richtig verstehst.

Dolo 
Susi antwortete am 14. Mrz, 14:18:
habe schon viel konstruktive kritik von
freunden erhalten, und auch viel draus gelernt
nur kann ich mittlerweile sehr gut zwischen jener kritik unterscheiden, die mich demoralisieren will und der andren, die mich letztlich nur unterstützen will.
wer hinter den angriffen steht ist mir weitgehend klar und mein ganzes internet-werk wäre völlig anders verlaufen, wenn es diejenigen - welchen - nicht gäbe und nie gegeben hätte.
aber jedes wort, das ich in der diskussion hierum verliere, wird wieder im cyberraum verlinkt. insofern erübrigt sich diese diskussion.
dass ich den erfolg eines logs an seinen zugriffen definiere ist eine alte öffentlichkeitsarbeits-regel. so war es immer und so kennt man mich auch.
das führt zu einer gewissen selbstironie.
natürlich mach ich abstriche was die importanz eines logs in meinem leben angeht.
üblicherweise schreib ich auf persönlichen logs ohne comments und spar mir insofern viel zeit.
ebenso drängt es mich auch, zeit zu sparen, indem ichmich nicht in kampfdiskussionen reinziehen lasse, die ich als 'sog' bezeichne.
ich kann nur jedem raten, dems hier nicht gefällt, ANDERSWO zu schreiben und bitteschön in gottes namen auch DORT UND VON HIER WEG zu bleiben.
das ist ganz in meinem sinn und im sinn all jener die sich von diesem log etwas konstruktives erwarten. 
Doloris antwortete am 14. Mrz, 14:35:
re: habe schon viel konstruktive kritik erhalten...
Nun, dann weißt du, daß die meinige dieser Natur ist und immer bleiben wird.
Ich greife dich nicht an, was deine Vorgehensweise bezüglich dieses Logs betrifft, aber ich kritisiere auch als "USERIN" - nicht nur als Freund.
Das hier soll ein Forum sein - mit Regeln - klar. Aber ein Forum muss schon ein bisschen mehr von seinen Iniatoren abstrahieren. Insofern sollte es sich auch von einem Privatlog unterscheiden.
Daß du durch deine Art zu schreiben und dadurch, daß du (momentan) den meisten Input lieferst, diesem Log deinen Stempel aufdrückst, ist klar u. auch gut so.
Aber "Privatlogregeln" hier anzuwenden, finde ich nach wie vor falsch.
Wenn du das tust - oder auch nur überlegst und äußerst ("und es ist weiters ein seltsames gefühl, jetzt wieder offen zu schreiben, create-storis-for-all, sowie comments offen. und letztlich doch froh zu sein, dass es keiner nutzt.
ich denke mal, ich will hier wirklich nur meine ruhe. "), wird es dazu führen, daß die Leute das hier auch als "One-Woman-Show" interpretieren und keine Lust mehr haben, sich zu äußern. Das ist zumindest meine Befürchtung und ich denke, im Sinne eines konstruktiven/lebhaften Logs solltest du das nicht vom Tisch wischen.
 
Susi antwortete am 14. Mrz, 14:44:
bin froh dass ich mit dir
endlich mal losgelöst von verfähmung gut drüber reden kann. ganz klar will ich das log von privatregeln freihalten, aber du kennst die gesamte vorgeschichte nicht. eine person hat sich deutlich von hier verabschiedet und nicht zur kenntnis genommen, dass
http://analphabet.antville.org/stories/228632
scheinbar muss sowas passieren dass sie das zur kenntnis nimmt und in gottes namen ihrem gelöbnis treu bleibt und mich hier mein ding machen lässt was andres wollt ich nie.
und klarerweis sind jetzt einige kontribientinnen verschreckt. sie wissen nicht, dass diese entsetzlichen geschichten bereits im sommer 2001 begannen, kann euch nicht die linkliste hier reinstellen. bin all dessen indessen etwas müd geworden. ich will einfach hoffen hier ein frauenlog abseits von höhnischen verfähmungen
http://wwwerdbeermund.twoday.net/stories/11998
leiten zu können. das bekannte damoklesschwert im netz ist ja die tatsache, dass man nie weiss wer hinter nem neuen nick steckt.
wie auch immer dolo
ich bin derzeit wieder zuversichtlich, hier froh schaffen zu können.
ich konzentrier mich auf das content-liefern, weniger aufs commentieren, denn für ALLES hab ich nicht die zeit.
find ich immer besonders witzig, wenn mich leute im log dann zu irgendwas verpflichten wollen, von wegen antworten, erklärungen, usw.
wenn ihr probs mit nem begriff habt, diskutiert ihn, geht ins gugl, ihr findet ihn sicher. ich mag nicht bei jedem wort auf die ampel schaun müssen.
ich will SCHREIBEN!
dolo_ es läuft recht gut jetzt, mit dir. die andren die ich kenn haben kaum zeit. du auch nicht immer. aber mir ist lieber ne handvoll vertrauenswürdiger als ne meute undefinierbarer, die mir in jedem moment das hackl ins kreuz haun.
ich bin hier admin und werde mich ein paar tage vom netz verabschieden. es ist ganz klar dass ich in dieser zeit - schon allein zum schutz dieses logs, nur bekannte contribienten beitragen lasse. sobald ich wieder im netz bin kann wieder jeder beiträge schalten! auch june. 
kohlehydrat antwortete am 14. Mrz, 20:05:
meine damen
(woelfin und tussi)
ihr muesst natuerlich selber wissen was ihr macht aber gibt es eine realistische chance dass ihr euch gegenseitig konsequent ignoriert? tut euch das nicht selbst weiter an. das kann doch nur weh tun, tuts ja schon fast wenn man von aussen nur zuschaut. bei der anderen nachlesen ist stochern in den eigenen wunden, immer und immer wieder. so wird kein seelenfrieden und kein gewinn. lasst es ruhen, lasst es los.

********
dieses posting gibts zweifach. mag sich aufregen wer will ueber meine einmischung - ich geh mir jetzt jedenfalls die naegel machen. schoenen abend allerseits.  
Susi antwortete am 14. Mrz, 22:05:
go'to': HERE 
Shaguar antwortete am 14. Mrz, 22:14:
geht
ja... 
Susi meinte am 14. Mrz, 11:05:
mittels bornemann sexualität
geht die suche leichter
http://www.planet-interkom.de/karl.pawek/sex2.htm
männerrat
kindergarten
Sex im Volksmund Bornemann, Ernest Sexualität in der Sprache
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!
Zu Pfingsten 1995 (4. Juni) setzte der bekannte, in Theorie und Praxis erfahrene «Sexualforscher» Professor Ernest Bornemann, der am 12. April 1995 seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte, seinem Leben ein Ende. Er hatte die Gründe für seinen seit längerem geplanten Selbstmord nicht geheimgehalten, sondern in einem Tonband, einem Abschiedsbrief, aber auch in einem anlässlich seines Geburtstages gegebenen Interview offengelegt:
Seit neun Jahren war er mit einer Frau liiert, die ihn nach seinem Geburtstag verlassen hatte. Zum Zeitpunkt des Interviews hatte er dies bereits geahnt und für den Fall, dass er keine andere Frau fände, seinen Selbstmord angekündigt, denn ohne Sexualität könne er nicht leben. Er war der Ansicht, dass mit dem Tod alles vorbei sei.
Er hatte aus einer Umfrage mit zehntausenden Fragebogen erkannt, dass die Sexualität bei der heutigen Jugend ihre Bedeutung verloren hat, verglichen mit jener, die sie bei der vorhergehenden Generation gehabt hatte. Er spricht vom Ende der Sexualität, die dem heutigen Streben nach Geld und Karriere habe weichen müssen. Die Sexualität sei zu Tode geredet worden, und der Medikamentenmissbrauch habe die Lust am Sex getötet.
Meine Zeilen wollen keine Schadenfreude wecken. Ein irrender und irreleitender Mensch, der am Ende seines Lebens die Verfehltheit seiner selbst gestellten Lebensaufgabe erkennt und dann noch im Privatleben scheitert, verdient posthume Anteilnahme und den Wunsch, dass er in der letzten Sekunde vor seinem Tod die Unsittlichkeit seines Tuns erkannt und bereut haben möge.
Durch sein Leben und Sterben hat Bornemann die Worte des hl. Paulus bestätigt: «Was der Mensch sät, wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleische Verderben ernten. Wer aber auf den Geist sät, wird vom Geiste ewiges Leben ernten.»
H. Stich, Wien
erst nach dem reinpasten komm ich drauf, dass es sich nciht um eine laudatio handélt sondern um die moralisierenden worte eines predigers.
ich bin ja heut ziemlich desperat und aggressiv gestimmt und sag mir einfach, der H stich hat einen stich.
auch ich hatte geahnt, dass bornemann wegen des endes seiner sexualität schluss machte. zumindest haben die perfiden worte vom verwixten herrn stich (die 2day creator-riege möge mir die diesmal sehr emotionale wortwahl verzeihn)- zumindest hat mir der gschossene herr stich ein bisserl mehr einblick in bornemanns leben und ende gegeben.
ich nehme mal an, ich werde bezüglich bestimmter personen weiterrecherchieren
weniger senger und swoboda
wenig kampflesbensymptomatik
dafür aber karin rick, bornemann, philosophinnen und literatinnen wie woolf oder arendt usw
kurzum: ich mach hier genau das was kein schwein interessiert.
dazu ist ein log ja da.
rumspinnen und was tun was kein schwein interessiert.
passt sitzt wackelt, hat luft. sagt 'ER' immer
und am charmantesten ist es, wenn er 'a bisserl' sagt. das einzige wort mit leicht mühlviertler accent. 
Doloris antwortete am 14. Mrz, 12:53:
und zu bornemann...
kann ich nur sagen, daß ich ihn nicht kenne. gar nicht.
aber der hinweis, daß er sexuellen missbrauch an kindern in irgendeiner form verteidigt hat, reicht mir eigentlich schon, mich mit diesem mann nicht weiter zu beschäftigen.
da kommt mir (auch als mensch ohne kinder(willen)) die galle hoch - aber gehörig. 
Susi antwortete am 14. Mrz, 13:46:
ich denke
man möge nícht sein gesamtes gedanken und lebenswerk verdammen aufgrund dieser einen aussage.
wer weiss wie sie fundiert ist
ich kenn die quelle nicht
und konnte nur wild und frei zitieren
das gehört sich eigentlich nicht
da müsste ne ordentliche internet recherche her
und ich brenne darauf, in dieser richtung mittels stichwort.or.at weiterzuforschen!
dolo - wiegesagt: 10 jahre altersunterschied. es war fast vor meiner zeit dass}bornemann in aller munde war. ich bin froh, diese zeit nicht versäumt zu haben. 
Doloris antwortete am 14. Mrz, 13:59:
NUN zu Bornemann:
Ich habe recherchiert und folgendes gefunden, was ich komplett und nicht als LINK posten möchte.
Unter http://www.bibelwelt.de/Studien/Grenzen/grenzen.html
findet man Bezüge zu Bornemann mit sehr guten Quellenangaben:

"Ernest Borneman dagegen hält es noch 1989 für „erwiesen, daß freiwilliger Geschlechtsverkehr eines Kindes mit Menschen anderer Altersstufen ihm keinen Schaden bringt, sondern daß es die polizeilichen und gerichtlichen Befragungen sind, die den eigentlichen Schaden in der Seele des Kindes erzeugen. Allmählich setzt sich sogar die Ansicht durch, daß jene Erwachsenen, die ein besonders zufriedenstellendes Geschlechtsleben führen, meist schon in ihrer Kindheit befriedigenden Geschlechtsverkehr gehabt haben” (21). Nur bleibt Borneman die Antwort darauf schuldig, von Kindern welchen Alters er eigentlich spricht, ob er also zum Beispiel von schon pubertären, wenn auch minderjährigen Jugendlichen redet, die sexuellen Kontakt mit Gleichaltrigen oder nur einige Jahre älteren, vielleicht gerade volljährigen Erwachsenen suchen oder ob er auch den Inzest zwischen Eltern und Kindern für unbedenklich hält.

Interessant ist übrigens, daß in dem von Borneman ein Jahr später in einem anderen Sammelband abgedruckten Artikel der mit dem eben genannten in weiten Teilen wortgleich übereinstimmt, bezeichnenderweise nicht mehr nur vom „Geschlechtsverkehr eines Kindes mit Menschen anderer Altersstufen”, sondern „mit Gleichaltrigen oder Älteren” die Rede ist (22). Ähnlich sind die Unterschiede an einer anderen Stelle: „In Längsschnittuntersuchungen habe ich zwei Jahrzehnte lang rund 300 Jugendliche und Erwachsene beobachtet, die in ihrer Kindheit sexuelle Beziehungen zu Älteren (Erfahrungen mit Gleichaltrigen oder Älteren) gehabt hatten. Weder psychische Störungen noch sexuelle Schäden irgendwelcher Art ließen sich als Folgen solcher Beziehungen feststellen, (wenn die Kinder gleichaltrig waren, oder) wenn die Initiative vom Kind ausgegangen war und wenn der Ältere weder Gewalt noch psychischen Druck auf das Kind ausgeübt hatte” (23). Interessant ist auch, daß im zweiten Artikel über zwei Seiten fehlen, auf denen Borneman ein Plädoyer für die Positionen der Pädophilen abgegeben hatte: „Der ‚Kinderliebhaber‘ (im Gegensatz zum lieblosen Kunden einer jugendlichen Prostituierten) ‚liebt‘ Kinder tatsächlich und erzielt seine Befriedigung, indem er dem Kinde jene Befriedigung verschafft, die ihm in seiner eigenen Kindheit versagt geblieben ist.” Ist Borneman zwischen 1989 und 1990 doch aufgefallen, daß auch der Pädophile, der „nicht mit dem Kind koitieren..., sondern streicheln und gestreichelt werden, entdecken und entdeckt werden”, der also „keine genitalen, sondern nur prägenitale Wünsche erfüllen” will, das Kind für eine Art Pseudo-Therapie seiner selbst ausnutzt? (24)
Die Annahme liegt nahe, daß Bornemans Argumentation zwar scheinbar am Wohl der Kinder ausgerichtet ist, in Wirklichkeit aber dazu dient, pädophile Wünsche wenigstens teilweise zu rechtfertigen. Während meines Aufenthalts in den Niederlanden lernte ich einen im Ruhestand lebenden ehemaligen Studentenpastor der Freien Universität von Amsterdam kennen, der in seinem Berufsleben für sexuelle Befreiung eingetreten war und - ähnlich wie Borneman - Verständnis für die Pädophilen hatte, die Kindern Zärtlichkeit geben und sich nicht sexuell an ihnen vergehen wollten. Ich gab zu bedenken, daß schon die Grenze des emotionalen Mißbrauchs  nicht überschritten werden darf - genau wie bei Eltern, die ihre Kinder gefühlsmäßig ausnutzen, warf er ein. Ich meinte, daß Pädophile mit ihrer Veranlagung so umgehen müßten wie Alkoholiker mit ihrer Sucht, indem sie abstinent leben. Er wies darauf hin, daß es auch Pädophile gegeben hätte, die ihren Trieb künstlerisch sublimieren konnten, zum Beispiel Kinderbuchautoren. Außerdem trifft sich in den Amsterdamer Räumen der Nederlandse Vereniging voor Seksuele Hervorming (NVSH) regelmäßig eine Selbsthilfegruppe pädophiler Menschen, allerdings weiß ich nicht, mit welcher Zielsetzung. Dies aber nur am Rande, denn in dieser Arbeit steht nicht die Hilfe für pädophile Menschen, sondern für Mißbrauchsopfer im Mittelpunkt. Und in diesem Kapitel geht es um die Frage, ob die pädophilen-freundlichen Argumente Bornemans zutreffen. Meines Erachtens verwischt er die Grenze zwischen kindlichen Wünschen nach Nähe und den sexuellen Wünschen eines Heranwachsenden oder Erwachsenen.


Sicherlich „muß ein Fall freiwilliger (aber was heißt das?) sexueller Handlungen zwischen einem beispielsweise 14jährigen Mädchen und einem 20jährigen jungen Mann unterscheidbar bleiben von einem Fall sexueller Handlungen zwischen einem 7jährigen Kind und dem 32jährigen Onkel” (25). Aber Borneman verzichtet darauf, die Grenze zwischen kindlicher und erwachsener Sexualität genauer ins Auge zu fassen. Wenn er drei Mädchen von 9 bis 11 Jahren zitiert, die sich über die Kontakte zu Pädophilen positiv äußern, wird aus dem Zusammenhang klar ersichtlich, daß sie aus einem Mangel an liebevoller elterlicher Zuwendung und sicherlich auch wegen einer frühzeitigen Sexualisierung durch die Eltern keinen anderen Weg kennen, um sich liebgehabt zu fühlen. Nach Bornemann versucht der Pädophile, „an dem Kinde gutzumachen, was seine Eltern an ihm versäumt haben. Das klingt in den Ohren der ‚Normalen‘ sowohl paradox wie suspekt. Aber meine Gespräche mit den Kindern und ihren Kunden haben ein ziemlich übereinstimmendes Bild ergeben: ‚Die Leute sind nett zu mir‘, sagte ein Mädchen von 11 Jahren. ‚Sie sind lieb‘, sagte eine andere von 9. ‚In der Schule hab ich‘s nie so gut wie zu Hause‘, sagte eine dritte, 10 Jahre alt, von der niemand in der Schule weiß, daß sie seit drei Jahren Berufsprostituierte ist”. Heißt das, daß sie „zu Hause”, daß heißt mit Duldung oder im Auftrag ihrer Eltern als Prostituierte arbeitet? (26)

Kein Wunder, daß sich auch sogenannte „Herrenmagazine” auf Borneman berufen, so zum Beispiel die Zeitschrift Lui in einem Artikel über den „Inzest, das letzte Tabu”: „Kann man das ‚grausam-zärtlich‘ mißhandelte Kind gerade noch als ‚Opfer‘ bezeichnen, in weitaus mehr Fällen gibt es keinerlei Opfer. Ernest Borneman in seinem ‚Lexikon der Liebe‘ weist darauf hin, daß es zumeist der weibliche Teil ist, der die inzestuöse Verbindung anstrebt und einleitet” (27). Im gleichen ekelerregenden Sinn geht Penthouse einerseits „breit auf die Tricks der kleinen Töchter” ein, „mit denen sie ihre Väter zu lustvollen Beziehungen herumgekriegt haben”, und beklagt andererseits, daß den erwachsenen Männern „die kleinen Mädchen verboten sind” (28). Nach Barbara Kavemann und Ingrid Lohstöter ist es sehr auffällig, daß in einer Zeit, in der es sonst kaum Veröffentlichungen zum Thema des sexuellen Mißbrauchs in Deutschland gab, ausgerechnet die einschlägigen „Herren-Magazine wie Playboy, Lui, Penthouse... recht oft Artikel über den sexuellen Mißbrauch von Kindern in der Familie unter Titeln wie: ‚Verbotene Früchte‘, ‚Der Mann, das Kind, die Lust‘, oder ‚Wenn der Vater mit der Tochter‘, ‚Inzest, das letzte Tabu‘” veröffentlichten (29).

Selbst „eine ‚Zeitschrift für die Frau‘: Cosmopolitan” verharmlost den Sex zwischen Eltern und Kindern als eine Angelegenheit mit dem Reiz des Verbotenen: „Denn wie alle spannenden Spiele steht der Inzest unter Strafandrohung” (30). Eindeutig muß man feststellen, daß die Erwachsenen hier perfiderweise so tun, als seien sie die unschuldigen Beteiligten an einem nur aufgrund veralteter gesellschaftlicher Normen verbotenen kindlichen Doktorspiel. Oder, wie Kavemann und Lohstöter es ausdrücken: „Die Anerkennung der Sexualität von Kindern, das bewußte Wahrnehmen ihrer Genitalien und die Möglichkeit, sich Partnerschaften nach eigenem Wunsch zu wählen, werden hier auf eine Ebene gestellt mit dem Recht Erwachsener auf den sexuellen Zugriff auf Kinder” (31).

(21)Ernest Borneman, Kindersexualität, Kindesmißbrauch, Kinderprostitution, Pädophilie. Ein Beitrag zur Klärung der Begriffe, S. 124. In: Christian König, Gestörte Sexualentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Begutachtung, Straffälligkeit, Therapie, München 1989, S. 120-128.
(22) Ernest Borneman, Wenn der Versuch der Verhinderung Schaden erzeugt. Sexualfreundlichkeit und sexuelle Gewalt, S. 87. In: Frank Herrath (Hg.), Jugendsexualität zwischen Lust und Gewalt, Wuppertal 1990, S. 81-90.
(23) Zitat ohne eingeklammerte Wörter: Ernest Borneman (siehe Anmerkung 21), S. 122; Zitat ohne unterstrichene Wörter: Ernest Borneman (siehe Anmerkung 22), S. 86.
(24) Ernest Borneman (siehe Anmerkung 21), S. 125.
(25) Anne Veltins, Helfen oder Beweisen? Über die Widersprüche im Umgang mit sexueller Gewalt an Kindern, S. 59. In: Klaus Holzkamp u. a. (Hg.), Sexueller Mißbrauch: Widersprüche eines öffentlichen Skandals, Forum Kritische Psychologie, Hamburg 1994.
(26) Ernest Borneman (siehe Anmerkung 21), S. 125. In der zweiten Version des Artikels (siehe Anmerkung 22) kann man diese pädophilen-freundlichen Ausführungen nicht mehr lesen.
(27) Barbara Kavemann und Ingrid Lohstöter, Väter als Täter. Sexuelle Gewalt gegen Mädchen, Reinbek bei Hamburg 1984, zitieren auf S. 106f. aus der Zeitschrift Lui, 9/1982, § 173 - Inzest, das letzte Tabu. Eine Untersuchung von Dr. Toni Meissner.
(28) Ebenda, S. 105f., Zitat aus der Zeitschrift Penthouse, August 1982, Verbotene Früchte. Enthüllungen von Jochen Ziem.
(29) Ebenda, S. 104.
(30) Ebenda, S. 104 und 107, Zitat der Reporterin Charlotte Seeling in der Zeitschrift Cosmopolitan 6/1983."
(31) Ebenda, S. 106.


Damit scheint geklärt, daß es nicht EINE Aussage mit fragwürdiger Quelle war, sondern daß es Teil seines Denkens und seiner Publikationen war.
Und da bleibt mir - ob der Unfassbarkeit solchen Denkens tatsächlich das Wort im Halse stecken.
Die Seite konnte ich ob ihren Umfangs nur überfliegen, aber sie scheint mir dem Thema gerecht zu werden.
Werde mich weiter einlesen.

D.

P.S. zu "nicht nur stuss verzapft hat"
Das will ich damit auch nicht sagen.
Aber ich denke, wenn soetwas Einzug in seine Publikationen gefunden hat, erhellt es EINEN Teil seines Denkens. Einen Teil, der mir nicht gefällt. Ganz und gar nicht. 
Susi antwortete am 14. Mrz, 14:05:
exzellente recherche
prima - danke!
nun, in anbetracht all dessen hab auch ich bedenken.
bin dennoch der meinung dass bornemann nicht ausschließlich stuss verzapft hat...
danke !
susi 
Susi meinte am 14. Mrz, 17:07:
bye 4 2day ätherseliger bornemann
wie kenner eventuell wissen, habe ich die eigenheit, mit meinem (hier: UNSEREM) log wie mit einem freund zu kommunizieren, in briefform gewissermaßen; klarerweise verbirgt sich hinter diesem freund die leserschar. die gesonnene wie auch leidergottes die weniger gesonnene.
warum die wenig gesonnene schar hier noch liest: ich versteh es selbst nicht. nicht mal auf meinen besten (id est schlechtesten) zeiten auf alpha hab ich 700 fjuus und mehr gehabt.
ich wollte nur sagen: ich muss heut auf n termin. es ist das letzte lesertreffen und ich geh sehr halbherzig dahin.
es ist weiterhin so, dass bis dato alle 2day registrierten eingeladen sind, beiträge zu schalten, die zum thema passen. ich lass es nicht auf mir sitzen, dass man mir sagt, ich ließe mich hier feiern. ich bin ein mensch der eben selber die initiative ergreift wenns sonst keiner tut.
also: schaltet herzlich beiträge. die option funzt noch FÜNF ganze tage, dann wird sie ein paar tage eingeschränkt auf suscribers. alles claro?
einzige bitte im sinn der übersicht: storis bitte auf eine der vier rubriken zu ordnen:

individuelle frauenschicksale auf FRAUEN UND GESELLSCHAFT
medizinisches ebenso: FRAUEN UND GESELLSCHAFT
zweifelsfall auf LINKS UND SONSTIGES
sollte das nicht funzen, behalt ich mir vor, zu verschieben.
untergriffigkeiten werden gelöscht
tautologisches ebenso.
genauso: dinge die mit frauen nix zu tun haben, oder streng frauenfeindlich und sexistisch sind.
wobei jetzt bitte niemand kommen möge und mir einedrucken ich schriebe hier frauenfeindlich. dann kann ich das werkl nämlich ächt zuadrahn. 
Susi meinte am 14. Mrz, 21:59:
bravo kohle
sag es IHR laut, sie kapierts nicht
ich sag ihr das schon eineinhalb jahre
http://analphabet.antville.org/stories/228632
sie kapiert es einfach nicht
ich weiss nicht wie ihr zu helfen ist
ICH kann ihr da sicher nicht helfen 
Shaguar antwortete am 14. Mrz, 22:02:
Du bist nicht einmal in der Lage,
es unter den passenden Kommentar zu posten...

Weil Du weisst, dass es Du bist, die eigentlich Hilfe braucht.... 
kohlehydrat antwortete am 14. Mrz, 22:58:
@susi
war an beide gerichtet. 
Susi antwortete am 14. Mrz, 23:03:
das ist durchaus möglich
ich sah nur was von dir, kohle, an mich gerichtet ist
und zeugen gibt es, die bemerkt haben, dass SIE ständig torpediert.
ich lass sie ihr ding tun
aber warum schafft SIE das nicht
das ist es, was mir jetzt langsam ernstlich sorgen macht.
wie leer muss man sein, um mit querschüssen seine tage und nächte zu füllen.
aber was solls.
sags IHR halt laut: ich versuchs seit jahren und sie kapierts nicht. hopfen und malz verloren, was will man machen.
manche lernens halt nie -
einfach andre ihre sache in ruhe machen zu lassen 
 
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