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Nichtraucher zeigen aktive Zivilcourage im Alltag

 

aus:
Sylvia Koch-Weser 1997 "Eine Zukunft für Frauen und Männer"
Die Wolfsfrau steht für die "Wildnatur" der Frau, ihr ungezähmtes, ungezwungenes Wesen, für die "wilde Frau", die Urfrau. "Wild" könnte in diesem Zusammenhang ein Geschöpf heißen, wenn es sich eine möglichst natürliche Lebensweise, die ihm innewohnende Integrität und klare, gesunde Grenzvorstellungen bewahrt oder diese wiedergefunden hat.

Die Wolfsfrau ist ein Wesen mit hellwachen Sinnen, sie agiert aus dem Bauch heraus, sie hält die Verbindung zu ihrem Körper und seinen Rhythmen; sie hat Zugang zu dem kollektiven Erbe aller Frauen.

Freilebende Wölfe und ungekünstelte Frauen haben vieles gemeinsam: die Akkuratheit ihres instinktiven Feingefühls, eine Vorliebe für alles Spielerische und eine schier unverrückbare Loyalität. Beide Gattungen sind von Natur aus beziehungsorientiert, sie schnüffeln gern neugierig herum, sie sind wißbegierig, spitzfindig, zäh, ausdauernd und seelenvoll.

Der "Green man" könnte uns ein inneres Bild sein für ein tiefes Verständnis von natürlicher Männlichkeit. Er hat das Wissen um die Gesetze der Natur und sorgt sich um ihre Einhaltung, er ist mit dem zyklischen Auf und Ab des Lebens, dem Rhythmus von Leben und Tod vertraut und hat Verbindung mit der Vegetation und ihren Lebewesen. Er kann Fühlung aufnehmen mit den tief im Innern liegenden Wahrheiten und Kraftquellen. So hat er Zugang zur Energie des Magiers.

Was wir als Alltagswirklichkeit erfahren über uns selbst und über die Natur ist nur die Spitze eines Eisberges, der aus unergründlichen Tiefen aufsteigt. Das Wissen um dieses verborgene Reich ist die Domäne des Magiers.

Seine Augen sind in die Ferne gerichtet und strahlen innere Sammlung und Würde aus.
...als blicken diese Augen durch die Dinge hindurch. Als fixieren sie gerade nicht das Vordergründige, sondern das hinter den Dingen Liegende, gleich einem 3-D-Blick, der auch erst durch eine bestimmte Stellung der Augen das eigentliche Geheimnis eines Bildes zu enthüllen vermag.

Was könnte es für das Geschlechterverhältnis bedeuten, wenn die Frauen sich mit ihrer Wolfsfrau und die Männer sich mit ihrem Green man verbinden und so in den Dialog miteinander treten?

Die Idee, in der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft von Männern und Frauen in dieser Welt ist, daß Frauen, die ihre Wolfsfrau, und Männer, die ihren Green man jeweils wahrnehmen, würdigen und stärken, auch besser in der Lage sind, ihr jeweiliges Gegenüber zu würdigen und zu stärken. Gleichzeitig können sie durch die Verbindung mit der Natur, die in ihnen wirkt und die sie umgibt, die Kraft und die Ideen gewinnen, um auch diese zu achten und zu schützen.

Könnte dies ein Weg sein, ein neues ökologisches Verständnis von sich selbst, von anderen und im Umgang mit der Natur zu finden?

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